Requirements Integration ProcessWie der Chaos Report der Standish Group immer wieder zeigt, ist die ungenaue Definition von Anforderungen einer der wesentlichen Gründe, weshalb IT-Projekte scheitern.

Unsere Experten aus dem Bereich Systems Engineering verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Anforderungsanalyse und dem Anforderungsmanagement und unterstützen Sie gern bei der Definition der Anforderungen an Ihr Produkt oder Ihr System. Dabei beschäftigen wir uns sowohl mit der Entwicklung von Produkten als auch der Entwicklung von Software. Besonderes Augenmerk legen wir dabei aber insbesondere auf die Vernetzung von Hard- und Software.

Das Requirements Management ist eine Teildisziplin des Requirements Engineering. Kernaufgabe des Requirements Engineering ist es, Anforderungen an komplexe Systeme zu formulieren und deren Erfüllung sicherzustellen. Grundlagen des Requirements Engineerings sind in der internationalen Norm ISO / IEC 12207 oder in anderen Standards wie beispielsweise CMMI definiert.

Das Requirements Management ist eine Managementaufgabe, mit deren Hilfe vor allem im Bereich der Entwicklung von komplexen Systemen und Produkten eine effiziente und fehlerfreie Projektabwicklung sichergestellt wird.

Ziel des Requirements Managements ist es, ein zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer abgestimmtes gemeinsames Verständnis über ein zu entwickelndes System zu gewinnen. Vielfach wird die im Rahmen des Requirements Managements erstellte Dokumentation Vertragsbestandteil und fließt so in Lastenheft oder Pflichtenheft ein.

Methoden des Requirements Engineering sind u.a.:

  • Scoping
  • Anforderungsanalyse
  • Anforderungsspezifikation
  • Anforderungs-Review
  • Nachverfolgung von Anforderungen (Traceability)

Die im Rahmen dieses Managementprozesses erstellten Dokumente müssen genau wie die Anforderungen selbst gewisse Qualitätskriterien erfüllen, damit sie wirksam verwendet werden können.


Diese Kriterien sind unter anderem:

  • Verständlichkeit
  • Eindeutigkeit
  • Nachweisbarkeit
  • Widerspruchsfreiheit
  • Vollständigkeit und
  • Validierbarkeit

Die Anforderungsdokumentation muss während des gesamten Projektablaufs auf aktuellem Stand gehalten werden. Es bietet sich daher an, einen speziellen Prozess für das Anforderungsmanagement einzuführen. Dabei bieten sich auch die Definition und der Einsatz von Anforderungsschablonen an.

Am Ende eines Entwicklungsprojekts dient die Anforderungsdokumentation oft auch als Input für die Generierung von Testfällen.

Damit die Anforderungsdokumentation verständlich und übersichtlich gestaltet wird, bietet es sich oft an, spezielle Modellierungssprachen wie bspw. UML zur Formulierung der Anforderungen zu nutzen. Wichtig ist dabei, dass Anforderungen nicht nur Aussagen zu gewünschten Eigenschaften eines Systems liefern, sondern auch Kriterien definieren, anhand derer die Erfüllung der Anforderungen überprüft werden kann.